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Gerhards Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela |
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Reiseberichte Vomp, Sonntag, 16. Juni 2002
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Da ich keine
Wettervorhersage kannte, war ich auf Hitze eingestellt. Aber es war bedeckt,
regnerisch und windig. Bis Jenbach ist der Weg schön, dann zum Pflichtabstecher
nach St. Georgenberg (Jakobskirche). (Bild: Der Inn bei
Brixlegg) |
![]() links: Die Jakobskirche in Strass; rechts: "Da kämpft er, der heilige Jakob, in der Maurenschlacht bei Clavio in Spanien, in der Jakobskirche in Strass". |
(Eine Lokomotive der
Zillertalbahn in Jenbach) |
(Bild:
Schloss Tatzberg; im Hintergrund Jenbach)Noch nie war die Diskrepanz zwischen Führer und Realität so groß. Im Wald retteten mich noch zwei nette Frauen vor einem Umweg, aber dann herrschte Konfusion: ich sollte zwei Kehren auf einem Güterweg gehen - aber nach eineinhalb Stunden war immer noch keine Kirche in Sicht! Ich komme immer höher, in der Ferne zieht ein Gewitter auf, da - endlich! - ein Bauernhof. Kein Hund (ein Vorteil), aber auch kein Eingang - zumindest finde ich keinen. Als ich dann doch drinnen bin: englischer Rasen, Blumen, und die Bäuerin liegt im Bikini in der Sonne. |
Die gute Nachricht:
ich bin richtig und erreiche bald darauf St. Georgenberg, den ältesten Tiroler
Wallfahrtsort (seit dem 10.Jahrhundert) am Ende der Wolfsklamm.Was ich noch nie zuvor erlebt habe: eine Pilgergruppe feiert Messe und die Kirche ist während dieser Zeit zugesperrt. (Bild: Die Jakobskirche in St. Georgenberg) |
Somit muss ich in
die Taverne! (Bild: die zweite Kirche, "Maria unter der Linde", in
St. Georgenberg) |
![]() (Bilder: in der Wallfahrtskirche) Dann bei Gewitter hinunter nach Vomp und Übernachtung im Vomper Hof. Bis auf zwei Anrufe (Elena macht heiteres "wer bin ich"-Raten - es war Kurt Weisser) bestens geschlafen. |
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(c) 2002 Gerhard Schmutzer |
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