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Gerhards Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela |
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Schwarzenburg (CH), Sonntag, 21. Juli 2002
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Bei strömendem Regen fahren wir mit dem Bus wieder zurück nach
Wattenwil
Bahnhof. Von dort steigen wir hinauf nach Burgistein.
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![]() Bei einer Pizza warten wir das Ende des Regens ab und marschieren nun bei bewölktem, teilweise sogar sonnigem Wetter Richtung Riggisberg und dann über Wiesen und vorbei an Bauernhöfen nach Riggisberg. |
Dort ist die Klosterruine des 1484 (also noch vor der Reformation)
geschlossenen Cluniazenserklosters. Die
Cluniazenser hatten Almosen und Betreuung von Armen und Pilgern in ihren
Ordensregeln. So gründeten sie vom 10. bis 13. Jahrhundert viele Kirchen,
Klöster, Hospize und Herbergen. 1072 war dieses hier das erste auf
deutschschweizer Gebiet. |
![]() Der einzige Gasthof hat Ruhetag, so müssen wir weiter - über einen alten Fuß- und Saumweg. Zuerst über grüne Matten, den Blick weit ins Land (etwa wie im Waldviertel), dann durch dunklen Mischwald über die Schwarzwasserschlucht über Elisried (bis vor kurzem Standort des Kurzwellensenders Schweizer Radio International) nach Schwarzenburg und logieren im Gasthaus Beth (ganz fürstlich aber die Pilgerfamilie hat sich das heute verdient) nach dem Motto: Die Vergangenheit bewundern, die Gegenwart genießen. ![]() |
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(c) 2002 Gerhard Schmutzer |
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