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Gerhards Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela |
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Fribourg (CH), Montag, 22. Juli 2002
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1385 wird diese Strecke als "Friburgstrass" aktenkundig. Man findet Wegabschnitte 2m breit in den Sandstein gehauen, mit Pflasterung aus Flusskieseln und mit aus dem Fels gehauenen Trittstufen auf dem talseitigen Felsrücken (Sensegraben). |
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![]() Der historische Weg mit den Trittstufen.
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Wir halten Mittagsrast in Tafers und besichtigen die Jakobskapelle mit der berühmten Darstellung des
"Hühner- respektive Galgenwanderers":
Eine Familie auf dem Weg nach Santiago. Der Sohn wird fälschlich beschuldigt und gehenkt. In Santiago angekommen klagen die Eltern dem Heiligen ihr Leid. "Eine gar holdselige und tröstliche Stimme" verspricht den Sohn wiederzugeben. Sie ziehen zurück in die Stadt, wo der Frevel geschah und berichten auftragsgemäß dem dortigen Bischof, der gerade beim Mittagessen ist. Er sagt: "So wenig diese gebratenen Hühnlein samt dem Guggelchen wieder lebendig werden, so wenig kann euer Sohn am Galgen lebendig sein." Und es lebten die Gebratenen auf und der Sohn, als sie zu ihm kamen, war auch noch am Leben. |
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Wir wandern noch bis
Fribourg zusammen mit Christoph und Chico, dann trennen
sich unsere Wege - schade, er wäre ein kundiger Weggefährte gewesen. Er sucht
sich ein Quartier und wir ziehen zum Bahnhof, denn hier ist die
"Familienpilgerfahrt" zu ende. Wir quartieren uns beim Bahnhof im Hotel Alpha
ein. |
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(c) 2002 Gerhard Schmutzer |
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