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Gerhards Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela |
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Genf (CH), Freitag, 26. Juli 2002
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Das Motel liegt in
Semrigno. Von dort gehe ich zunächst auf der Straße Richtung
Lausanne. Den Jakobsweg zu suchen - ohne Karte - wäre ein 'Langzeitunternehmen'.
Bald finde ich aber einen Wanderweg und entschließe mich für Lutry. Eine gute
Entscheidung. Lutry ist ein nettes altes Städtchen, es hat eine Schiffstation,
der Eisstand ist zugleich Information und Kartenverkaufsstelle für das Schiff
nach Genf und - während der Wartezeit esse ich eines der besten Steaks (auf
heißem Stein serviert), das ich je genossen habe. |
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Rundum zufrieden besteige ich den wunderschönen Raddampfer (Baujahr 1904), denn jetzt zähle ich zu den "begüterten Pilgern" - obwohl das Schiff mit weniger als 37 Franken heute sehr kostengünstig scheint. Nur "begüterte Pilger" nahmen früher das Schiff. Ich genieße die vierstündige Fahrt nach Genf, vorbei an alten Burgen, Kirchen und Schlössern. Das Wetter wird immer besser und am Ende kommt sogar die Sonne durch. Etwas beklommen stehe ich am Kai - das letzte Mal bin ich hier einfach mit dem Mercedes des Hotels gefahren - wo werde ich schlafen? Aber eine unglaublich nette junge Dame an der Bahnhofsinformation besorgt mir ein Zimmer gleich um die Ecke (Hotel Cristal) und so bin ich auch noch am Abend - rundum zufrieden! |
![]() ![]() oben li.: Die Kirche von St. Solpice oben re.: das Schloss von Rolle (13.Jhd) unten: Die Burg von Ibrouen.
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(c) 2002 Gerhard Schmutzer |
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