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Gerhards Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela |
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Reiseberichte Genf (CH), Samstag, 27. Juli 2002
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Post und Einkaufen stehen auf dem Programm. Mein Paket ist angekommen, der Brief von Peter leider noch nicht. Also kaufe ich Wanderkarten (irgendwie muss ich nach Le Puy kommen!), neue Socken (ein Paar ist durchgegangen) und eine Wanderhose. Ich beschließe bis Montag zu bleiben - ist zwar in Genf ein teurer Spaß aber sehr erholsam im "Cristal". |
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Die Oberstrass führt von Einsiedeln nach Arles. Nachdem ich jetzt Le Puy ansteuere, versuche ich den Weg von hier auf den Wanderkarten zu finden. So ein Tag ist aber auch bestens geeignet zum Lesen:
Aus dem "Jakobsweg der Freude" von Bert Teklenborg
"Da wallfahrtet jemand nach Jerusalem, Rom oder zum heiligen Jakob, wo er nichts zu suchen hat, und lässt Weib und Kind im Stich..."
Aus "Lob der Torheit", Erasmus von Rotterdam 1509
"Lernen Sie die Hindernisse verstehen, die Sie der Liebe, der Freiheit und dem Glück in den Weg legen, und sie werden verschwinden." Die beiden Zitate sind wie die beiden Endpunkte des weit gespannten Bogens möglicher Betrachtungsweisen - vielleicht auch Wirklichkeiten - des Gehens im Allgemeinen und des Pilgerns im Besonderen. |
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Der postlagernde Brief mit den Chips ist noch immer nicht da. [PG: Wie sich herausgestellt hat, war der Brief im falschen
Postamt, in Genf war man nicht in der Lage, ihn zum richtigen transportieren zu
lassen, und er kam mit
Zoll- und vielen anderen Pickerln versehen wieder zurück...] |
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(c) 2002 Gerhard Schmutzer |
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