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Gerhards Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela |
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Le Puy-en-Velay (F), Donnerstag, 15. August 2002 |
Am Morgen zum
Hochamt von Kardinal Schönborn aus Wien. Nach der Messe geht der Kardinal mit
dem Bischof von Le Puy durch die Menge der Gläubigen, erkennt mich als
Österreicher (weil ich 'Grüß Gott' sage), plaudert mit mir und lädt mich ein,
ihn nach Abschluss der Pilgerfahrt zu besuchen. |
![]() Wir besuchen die Kapelle
St.
Michel, die auf einer Vulkannadel steht und das Wahrzeichen von Le Puy ist. Sie
wurde erstmals 962 erbaut (vorher stand hier ein Merkurtempel); der heutige Bau
entstand um 1100. Ein herrlicher Rundblick und ein Bauwerk mit starker Ausstrahlung. |
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Am Nachmittag nehmen
wir an der Maria Himmelfahrtsprozession teil, die uns um die Altstadt führt und
mit den französischen Gesängen und Gebeten fordert. |
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Abends verabschieden wir uns von Lena und Angela, die von hier aus wieder nach Hause fahren. So hat sich die "Pilgerfamilie" aufgelöst und nur Philip und ich bleiben noch übrig. |
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Wir übersiedeln in den Gité der Kapuziner, da das Hotel am Wochenende voll belegt ist. Einkauf, Friseur, große Wäsche stehen auf dem Programm. |
Unglaublich
verschönt besichtigen wir Le Puy, essen in unserem Stammlokal sehr gut (und
obendrein günstig) zu Abend. |
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Dann plaudern wir noch mit unserem neuen Zimmergenossen, einem Norweger, der in der Psychiatrie arbeitet und ein "Neupilger" ist. |
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(c) 2002 Gerhard Schmutzer |
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