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Gerhards Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela |
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Chanaleilles (F), Sonntag, 18. August 2002
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Wieder steigt der
Weg steil an und wir kommen auf eine Art Hochebene: der Boden wird zunehmend
trockener, die Vegetation südlicher. Ginster, Pinien, aber auch Laubwälder,
spärlicher bewachsene Almen, wenige Felder und Dörfer.(Abb.: hier schlägt des Redakteurs Herz höher - obwohl er diesen Schwierigkeitsgrad eh nicht beherrscht) |
![]() Gestern haben wir so viele Pilger getroffen wie auf dem ganzen Weg hierher nicht. Heute nur mehr ganz wenige, ein älteres Ehepaar aus Grenoble fasziniert, weil sie fast im Zeitlupentempo gehen, aber das ununterbrochen. Sie überholen uns bei jeder Pause, die wir z.B. zu Mittag in Saugues machen. |
Der Tour Anglais,
Rest einer Burg aus dem 13. Jahrhundert, und die Stiftskirche St. Medard (Abb.)
beherrschen den kleinen Ort, der für uns aber Großstadt ist: Er hat einen
Bankomaten und wir wieder Geld. |
![]() Saugues - links auf dem Ast ein Jakobspilger |
![]() Wir erreichen Chanaleilles - ein paar Häuser, aber ein Luxusgité mit herrlicher Brause, sauber und mit allem ausgestattet was ein Pilgerherz begehrt. Beim Abendessen treffen wir in der Bar noch Barbara, ein Innsbrucker Original mit ihrem Begleiter, einem jungen Belgier und ein Pärchen aus Spanien mit ihrem Hund Bastan. |
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(c) 2002 Gerhard Schmutzer |
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