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Gerhards Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela |
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Reiseberichte Conques (F), Samstag, 24. August 2002
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Wir haben bei den
Mäusen gar nicht so schlecht geschlafen. Nach einem Frühstück bei den ca. 25
Luxuspilgern (das sind solche, die sich das Gepäck mit "Transbagage" zum
nächsten Etappenziel schicken lassen) weiter nach Senergues
und dann zum Höhepunkt nach Conques. |
![]() Das Schloss von Senergues, unten rechts der Hl. Franziskus.
Bereits der Codex Calixtinus empfahl den Jakobspilgern den Weg über Conques zu nehmen und hier im Kloster Sainte-Foy Station zu machen. Im 9. Jahrhundert stahlen die Mönche die Reliquien der Heiligen Fides (Foto unten) und im 11. Jahrhundert wurde die Klosterkirche erbaut, die mit Saint-Serin in Toulouse und der Kirche in Santiago zu den schönsten romanischen Kirchen zählt. Außerdem gibt es hier den größten Kirchenschatz des französischen Mittelalters: über dem Eingang ein Tympanon (großes Foto) aus dem Jahre 1140 mit einer Darstellung des jüngsten Gerichts, eines der schönsten in ganz Frankreich.
Das Dorf ist mit seinen Schieferdächern wunderschön und an einem steilen Hang umgibt es das Kloster in einem weiten Bogen. Abends nach dem Essen gehen wir in die Kirche, wo ein Pater ein Orgelkonzert gibt. Wie viel haben diese uralten Mauern gesehen! Wie viel menschliches der Gewitzten und wie viel tiefe Gläubigkeit der Einfältigen! |
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![]() oben li: Reliquie der Hl. Fides, |
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(c) 2002 Gerhard Schmutzer |
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