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Gerhards Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela |
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Durfort-Lacapalette (F), Sonntag, 1. September 2002 |
![]() Nach einem Frühstück bei unserer Zimmerwirtin und Einkauf am Sonntagsmarkt weiter durch eine sich verändernde Landschaft. Die Felder werden mehr (Sonnenblumen, Mais), die Wiesen saftiger, die Getreidefelder sind bereits umgeackert.
Lauzerte, ein liebevoll restauriertes Städtchen auf einem Hügel. Die Landschaft erinnert an die Toscana. Am Marktplatz treffen wir Bernhard und Dorothee (Fotos unten; sie hat in mir ihren ersten Patienten und erklärt mir zwei Übungen gegen Schnarchen - bei der Gelegenheit: ich wundere mich, dass ich als Schnarcher noch lebe. Die Pilger sind eben erstaunlich tolerant).
Wir gehen weiter und kommen zu einem richtigen "Anwesen" mit dem ersten Taubenhaus, dann an der Kapelle St. Severin vorbei (wer die wohl hier mitten im Nichts gebaut hat?) und weiter - es ist schon sehr spät - zu unserem Ziel, das nach Karte aus zwei Häusern besteht.
Ich mache mich auf das einfachste (besser gesagt: schlimmste) gefasst, als ein Bauernhof auftaucht. Dahinter stehen wir plötzlich vor einem einstmals noblen Landhaus mit dem Namen "La Aube Nouvelle" und es ist wirklich "die neue Morgenröte". Alles, einschließlich Essen begleitet von klassischer Musik (Wagner, Mozart, Strau0, Vivaldi) ist super! Wie schreibt Luzie so treffend ins Livre d'or: Der Schweiß des Tages hat sich gelohnt. |
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(c) 2002 Gerhard Schmutzer |
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