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Gerhards Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela |
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Lectoure (F), Mittwoch, 4. September 2002 |
Nach einem
fürstlichen Frühstück auf der Veranda mit Blick ins Land (Das Anwesen ist
übrigens um EUR 350.000 zu haben) weiter in ein weites, immer herbstlicher
werdendes Land. |
![]() Flamerens
![]() Die meisten Felder sind schon abgeerntet, viele bereits gepflügt, nur Mais, Melonen und Sonnenblumen sind noch zu sehen. In Saint-Antoine wirkten die Antoniter von 1204 bis 1777. Sie betreuten ursprünglich die Pilger und spezialisierten sich später auf die Behandlung des "Antoniusfeuers", also des Mutterkornbrandes (Ergotismus). Sie hatten übrigens eine originelle Idee der Spendensammlung: sie ließen von den Einwohnern kostenlos das "Antoniusschwein" aufziehen. 1776 wurden sie dem Johanniterorden einverleibt.
Weiter über Flamarens und Mirsdoux in den ehemaligen Bischofssitz, das alte Städtchen Lectoure (Condom, Eauze und Air-Sur-l'Adoure folgen auf der "Via Podiensis" ebenfalls als ehemalige Bischofsstädte). In einem kleinen Hotel außerhalb finden wir Nachtquartier. |
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(c) 2002 Gerhard Schmutzer |
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