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Gerhards Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela |
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Villadangos del Paramo (E), Dienstag, 26. November 2002 |
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Wir brechen gemeinsam (bei Franz hat das mit dem Parador nicht so geklappt) in einen nebeligen Novembertag auf. Es hat ca. 7°C, es regnet nicht, und der Weg verläuft den ganzen Tag neben der N120.
Gegen 15 Uhr sind wir schon in der Herberge. Es ist kälter geworden und wir flüchten gleich in den einzigen warmen Raum - richtig: die Bar. Hier ist übrigens die Gegend der Transhumanica, der Weidewechselwirtschaft, die 1273 geschaffene Mesta sorgte für die Erhaltung der 'Triebwege' für die Merinoschafe. Nach dem Niedergang des Handels mit Merinowolle seit dem 18. Jahrhundert sind jetzt die alten Wege wieder in Betrieb. Gegen Abend kommt die Herbergswirtin und weist uns in die Hausbräuche ein: So können wir uns beim offenen Kaminfeuer nicht nur wärmen, sondern auch eine Flasche Rotwein leeren.
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(c) 2002 Gerhard Schmutzer |
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