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Gerhards Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela |
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Foncebadon (E), Donnerstag, 28. November 2002 |
![]() li.: In der Ferne die Berge von Leon, davor die Maragateria; re.: ein Reiter auf dem Rückweg von Santiago, von dem ich auf meinem Hinweg schon gehört hatte. Für die Jahreszeit war die Herberge voll, eine Neuseeländerin, ein Australier, zwei Argentinier (Vater und Sohn). Zeitig gehen wir in Richtung Maragateria, einer kargen Landschaft, deren Bewohner daher als Maultiertreiber (=Fuhrleute) bekannt wurden. Es geht weiter in Richtung Monte Irago, Mittagspause in Rabanal. Der Wirt warnt uns vor der historischen Herberge, die Tomas in der Tradition der Tempelritter führt - und wenn Spanier vor Schmutz und Unordnung warnen, dann ist das sehr ernst zu nehmen! Also bleibe ich in Foncebadon, einem Ruinendorf, das einst von großer Bedeutung für den Pilgerweg war. Franz will natürlich das Besondere der Pilgerunterkunft in Maujarin erfahren.
Ich bleibe im neu eingerichteten 'Hotel' in den Ruinen und hoffe, dass morgen besseres Wetter ist - jetzt gibt es Schneeregen - um meinen Altarstein von der Kapelle in Winzendorf am Cruz de Ferro ablegen zu können. Bis dorthin sind es noch zwei Kilometer.
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(c) 2002 Gerhard Schmutzer |
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