Gerhards Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela

 
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Reiseberichte

Santa Irene (E), Freitag, 6. Dezember 2002
140. Tag; Tageskilometer: 31; Gesamtkilometer: 3082


Aufbruch in einen schönen klaren Morgen ohne Regen. Durch Wiesen und Wälder (teils Eukalyptus, was nicht so richtig in die Gegend passt). Es ist ein (national?-)Feiertag. In den Kirchen stehen freiwillige Mädchen [Anm. PG: Was ist denn das?], um den Pilgern Stempel bzw. soweit möglich Erklärungen zu geben.


ein horreo (Getreidespeicher). Auf den Wiesen der erste Raureif

Die bedeutenden Bauwerke sind in Santiago, hier ist wenig und auffallend sind hauptsächlich die horreos - Getreidespeicher. In den kleinen Dörfern nützen die Bauern offensichtlich den Feiertag, um zu schlachten. Man hört den ganzen Vormittag das Quieken der Schweine, die so wie in unserer Jugend gestochen werden.


Hl. Jakob in der Kirche von Boente

Der Weg ist sehr gut und wir sind allein unterwegs. So erreichen wir die abseits des Dorfes liegende Herberge. Dann einen Kilometer zurück, um wenigstens ein Sandwich zu bekommen. Da begegnen uns dann die Australier und eine ganze Jugendgruppe von Spaniern, die offensichtlich zum Marienfeiertag nach Santiago pilgert.


Franz präsentiert stolz seinen Bart


Bei der Arbeit zuzusehen macht
selbst dem Pilger Spaß


In der Bar - der einzige
Treffpunkt hier.


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(c) 2002 Gerhard Schmutzer
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